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Sehenswürdigkeiten in Coburg

Sehenswürdigkeiten in Coburg

Die Veste Coburg, auch „Die fränkische Krone“ genannt, ist eine noch aus dem Mittelalter stammende Burganlage, die bis heute noch sehr gut erhalten ist. Die Veste Coburg erhebt sich ca. 167 Meter über der Stadt und diente früher als Fluchtpunkt. Wer Coburg besucht, sollte sich einen Rundgang durch die Burg nicht entgehen lassen. Die mächtige Eingangshalle ist mit einer Vielzahl von Trophäen und Waffen bestückt. Die angrenzende Glasgalerie führt zu den ehemaligen Fremdenzimmern, die teilweise im Barockstil, teilweise im Renaissance-Stil eingerichtet sind. Neben den Fremdenzimmern ist das Speisezimmer zur Besichtigung freigegeben, weiterhin das Cranach-Zimmer und der damalige Herzoginnen-Salon.

Kunstliebhaber können neben einer beachtlichen Waffensammlung sowie einer Glassammlung zahlreiche Gemälde bewundern, darüber hinaus ein Münzkabinett mit rund 20.000 Münzen, viele Gegenstände aus dem Kunsthandwerk und Skulpturen. Ausgestellt sind auf der Burg außerdem ein Kupferstichkabinett und eine Autographensammlung, die sich sehen lassen kann. Besucher der Veste genießen von hier aus einen guten Rundumblick und werden dabei gute Sicht auf die Stadttürme sowie das Schloss Callenberg haben. Diese beiden Sehenswürdigkeiten sollten bei einem mehrtägigen Aufenthalt in Coburg ebenfalls berücksichtigt werden.

 

 

Das Schloss Ehrenburg, welches unter Herzog Johann Ernst als neue Residenz entstand, sollte auf jeden Fall zum Programm eines Coburg-Besuches zählen. Das Schloss wurde nach seiner Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wieder neu aufgebaut und hat heute einen überwiegend neugotischen Charakter. Die Ehrenburg ist heute ein Museum. In ihr wird Besuchern neben Hunderten flämischer und holländischer Gemälde viel geboten. Farbiges Parkett, Wandteppiche, Möbel im Empire- und Biedermeierstil sowie zahlreiche Wohnaccessoires aus der damaligen Zeit geben einen Einblick in fürstliches Wohnambiente. Ein Teil der Ehrenburg dient heute als Landesbibliothek.

Nach dem Besuch der Ehrenburg sollte ein Gang über die ausgedehnten Anlagen des Schlossplatzes nicht fehlen, der durch das Landestheater begrenzt wird. Über die Arkaden gelangt man zum Hofgarten, der etwas höher liegt als der Schlossplatz.

Der Marktplatz, umgeben von den Stadtmauern und durch vier Straßen in alle Richtungen mit der Außenwelt verbunden, sollte ebenfalls bei einem Coburg-Besuch in Augenschein genommen werden. Auf dem Marktplatz befinden sich das Rathaus, das Stadthaus und die ehemalige Hofapotheke. Auf dem Giebel in der Mitte des Rathauses thront der heilige Mauritius, der Stadtpatron von Coburg. Der Marktplatz wurde im übrigen im Jahre 2005 neu gestaltet. Zu Fuß erreicht man vom Marktplatz aus noch weitere Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt wie zum Beispiel das Casimirianum-Gymnasium und das Münzmeisterhaus.

Einmal in der Innenstadt, können auch die hier angesiedelten Kirchen besichtigt werden. Als ältestes Gotteshaus ist die Morizkirche zu nennen, die direkt in der Innenstadt liegt. In der Nähe des Stadttheaters liegt die Kirche St. Augustin, eine Stadtpfarrkirche in katholischer Hand. In der Nähe der Morizkirche ist die evangelisch-lutherische Salvatorkirche zu finden, die im Jahre 1662 fertiggestellt wurde. Die ehemalige Synagoge und heutige Kapelle St. Nikolaus liegt südlich der Altstadt. Sie diente ehemals zur Aufnahme von Leprakranken. Im Norden der ehemaligen Stadttore liegt die Heilig-Kreuz-Kirche, die allein wegen ihrer barocken Stuckdecke und der imposanten Innenraumgestaltung einen Besuch wert ist.